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Published by rimowemu on 11. August 2025
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Allgemein
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Wein und Langlebigkeit

Ein Bericht aus dem Konkress in Rom veröffentlicht im "Der Winzer.at".

Die gesundheitlichen Auswirkungen des moderaten Weingenusses für ein gesundes und langes leben sind erwiesen. Das unterstrich einmal mehr ein wissenschaftlicher Kongress in Rom Ende März 25.

Am Beginn der österreichischen Plattform W&G, Wein und Gesund“ standen die Polyphenole im Rotwein, die ein vermindertes Risiko für einen Herzinfarkt
und Gehirnschlag bewirken. Dazu kommen die Antioxidantien, die die Zellalterung bremsen und entzündungshemmend sind. Das Alkoholbashing der WHO, der Weltgesundheitsorganisation, traf die Weinwirtschaft unerwartet. Auf einmal war jeder Tropfen Alkohol Gift und die persönlichen,
positiven Erfahrungen der Weinkonsumenten offenbar nur Einbildung. An dieser Stelle hat der Kongress in Rom - mit dem Titel „Lifestyle, Diet, Wine & Health!“- auf wissenschaftlicher Basis Klarheit geschaffen. Vom 26. bis 28. März waren 31 Wissenschaftler (Longevity) am Wort. Das Ergebnis: Wer gesund alter möchte, muss seinen Lebensstil anpassen: Nicht rauchen, ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung, hohes Übergewicht vermeiden, soziale Kontakte pflegen, gesunde Schlafgewohnheiten und moderater Alkoholkonsum. Wer glaubt, dass er bei Missachtung der angeführten Empfehlungen ein „gesundes, langes Leben“

Was unterstützt und fördert Longeviti?

Die im Folgenden angeführten Bereiche leisten einen wichtigen Beitrag zu einem gesunden und langen Leben. Sie bestimmen das Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit, stärken die Immunabwehr und wirken entzündungshemmend. Der Wein spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Ernährung: mediterrane Kost bestehend aus Gemüse aller Farben, Hülsenfrüchte, Obst, Vollkornprodukte, Fisch, wenig Fleisch, Olivenöl und moderate Weinbegleitung.
Für eine Mahlzeit sollen wir uns Zeit nehmen und in Gesellschaft sein. Das Gegenteil davon müssen wir vermeiden. Das sind hochverarbeitete, industriell gefertigte Nahrungsmittel in kurzer Zeit und unter Stress alleine verzehrt.

Die Bewegung: 150 Minuten pro Woche sind die untere Grenze. Fünfmal Ausdauer- und zweimal Krafttraining. Eine Studie zeigt, dass durch Bewegung das Risiko an Krebs zu erkranken um 40 % im Vergleich zur Gruppe mit mangelnder Bewegung gesenkt werden kann. 

Der Schlaf: 6 bis 8 Stunden regelmäßig in ruhiger, kühler (ca. 18° Celsius) und verdunkelter Umgebung (Achtung vor Lichtsmog). Während des Schlafes befinden sich Körper und Geist in einer Erholungs- und Reparaturphase. Die ist für Longevity wichtig. 

Das Normalgewicht: Falsche Ernährung und mangelnde Bewegung führen zu Übergewicht. Die Folgens sind Volkskrankheiten wie hoher Blutdruck, Diabetes Typ 2 und eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken. 

Rauchen: Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise, wonach das Rauchen gesundheitsfördernd wäre. Im Gegenteil: In Kombination mit Alkoholmissbrauch steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Herzinfarkt, Gehirnschlag und Krebs markant an - Longevity können Sie damit vergessen. Sie sind gut unterwegs, aber leider in die falsche Richtung. Ich höre da schon: „Ich kenne einen 100-Jährigen, der Zeit seines Lebens geraucht hat.“Kann sein, aber Wissenschaft und Statistik gründen sich nicht auf Ausnahmen. Und Ausnahmen bestätigen nicht die Regel.

Wein: Wein ist ein wichtiger Speisenbegleiter. Die mediterrane Kost unterscheidet sich in zwei Punkten von der vegetarischen Küche: durch Olivenöl und Wein (bevorzugt Rotwein). Der Wein wird bei den Hauptmahlzeiten zum Speisenbegleiter. Dabei kommt es zur „Vermählung“der Polyphenole aus dem Gemüse und dem Wein. Eine Studie  zeigt, dass durch das Ersetzen von Wein durch andere Getränke die Schutzwirkung der mediterranen Kost bezüglich Gesamtsterblichkeit um 23,5% sinkt. Somit ist Wein nicht ein beliebig austauschbares Getränk, sondern unabdingbarer Bestandteil der mediterranen Kost.

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rimowemu
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